Die charmante Kleinstadt Cremona ist ein Synonym für den Geigenbau, der hier eine jahrhundertelange Tradition hat. Stradivari, Amati und Guarneri waren die bekanntesten Geigenbauer, welche untrennbar mit dem Namen der Stadt verbunden bleiben. Im modernen Museo del Violino kann die Geschichte des Instrumentenbaus erlebt werden und im Auditorium finden regelmäßig kurze Vorspiele und Konzerte, zum Teil auf ausgewählten Exponaten, statt. Die kunstvoll verzierte Fassade des Doms ist von weither sichtbar und ein prägnantes Markenzeichen der lombardischen Stadt. Zusammen mit dem grazilen Campanile und dem Baptisterium bildet der Dom das Zentrum Cremonas - die ansprechend gestaltete Piazza lädt zum Verweilen ein und lässt das Herz eines jeden Italienfreundes höher schlagen. Musikliebhaber finden sich im schmucken Teatro Ponchielli ein, welches 1806 auf den Ruinen des alten Teatro della Società errichtet wurde und nach dem italienischen Komponisten Amilcare Ponchielli benannt ist. Im Januar 1770 weilte der junge Mozart in Cremona und lauschte im Vorläufer des Teatro den Klängen von "La Clemenza di Tito" von Giovanni Valentini - einem Werk, das er später selbst vertonen sollte. Heute ist Cremona eine lebendige Stadt, in der Musik und Geschichte in perfekter Harmonie miteinander verschmelzen.