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Euridice opéra séjours culturels
Vérone 5
Arrangement von Donnerstag 7. bis Sonntag 10. Juli 2022, 3 Nächte  Festspiele
Aida - G. Verdi
Giuseppe Verdi (1813-1901) schrieb seine „Aida“ in einer politisch höchst brisanten Zeit: Deutschland und Frankreich standen vor einem Krieg (deutsch-französischer Krieg 1870/71), weswegen die Premiere letztlich erst ein Jahr später nach dem vorgesehenen Termin stattfinden konnte: Denn sowohl die Bühnenbilder als auch die Kostüme hingen in dem von Preußen besetzten Paris fest. Die Oper war vom ägyptischen Vizekönig Ismail Pascha in Auftrag gegeben worden. Allerdings nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, zur Einweihung des Suezkanals, sondern zur Eröffnung des neuen Opernhauses in Kairo im Jahr 1871. Aida zeigt in ihrer ganzen Bandbreite die Vielseitigkeit des italienischen Ausnahmekomponisten: Groß angelegten Massenszenen und Chören stehen gleichwertig intime, kammerspielartig anmutende Szenen gegenüber, die ein bis ins Detail ausgeklügeltes Seelendrama offenbaren. Insofern kann das Werk durchaus als Wendepunkt im Schaffen Verdis gedeutet werden, da sie nicht nur die Gesangspartien in den Fokus rückt, sondern dem Orchester eine neue und tragende Rolle zuweist. Verdi erhielt für seine Komposition die geforderten 150.000 Goldfranken, das bis dato wohl höchste Honorar, das einem Komponisten bewilligt wurde. Zudem verlangte er für den berühmt gewordenen Triumphmarsch eigene Trompeten, die sogenannten Aida-Trompeten, welche als Sonderanfertigung in Auftrag gegeben werden mussten. Heute gehört „Aida“ zu den erfolgreichsten der großen Opern des 19. Jahrhunderts.
Aida - G. Verdi, am 8.
Marco Armiliato - Franco Zeffirelli
Anna Netrebko
Anna Netrebko, 1971 im russischen Krasnodar geboren, studierte Gesang am Konservatorium von St. Petersburg und bei Renata Scotto. Sie gilt als die beste und berühmteste Sopranistin unserer Zeit - zu Beginn ihrer Karriere auch als Popstar der Klassikszene, obwohl sie sich ausschließlich der klassischen Musik widmet. Ihre Vorstellungen sind allesamt ein (mediales) Ereignis und stets restlos ausverkauft. Anna Netrebko gastiert regelmäßig an der Metropolitan Opera in New York, der San Francisco Opera, der Lyric Opera of Chicago, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Teatro alla Scala in Mailand, der Opéra national de Paris, der Wiener und der Berliner Staatsoper und am Opernhaus Zürich sowie bei den Salzburger Festspielen. Dort feierte sie 2002 als Donna Anna in Don Giovanni unter dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt ihren endgültigen internationalen Durchbruch. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Violetta Valéry (La traviata), Maddalena di Coigny (Andrea Chénier), Lady Macbeth (Macbeth), Leonora (Il trovatore), Tatjana (Eugen Onegin), Elsa (Lohengrin) sowie die Titelpartien in Tosca, Aida, Lucia di Lammermoor, Adriana Lecouvreur und Manon Lescaut. Zahlreiche DVDs und CDs belegen ihre enorme Popularität und Strahlkraft als begnadete Sängerin. Ihre Liederabende und Auftritte werden von Kritikern und Publikum gleichermaßen als Sternstunden erlebt und mit frenetischem Applaus bedacht. 2006 erhielt sie zusätzlich die österreichische Staatsbürgerschaft. Anna Netrebko hat einen Sohn aus der Partnerschaft mit dem Bassbariton Erwin Schrott und ist aktuell mit dem Tenor Yusif Eyvazov verheiratet.
Anna Netrebko, Clémentine Margaine, Ambrogio Maestri, Yusif Eyvazov, Günther Groissböck, Romano dal Zovo
Arena
La Traviata - G. Verdi
Das letzte Stück der so genannten trilogia popolare ist ein Werk vollkommener Innerlichkeit und gilt zu Recht als eines der im romantischen Genre unübertroffenen Meisterwerke. Als literarischer Vorlage bediente sich Giuseppe Verdi (1813-1901) des berühmten Romans „La dame aux camélias“ des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas; lediglich die Namen der Protagonisten wurden abgeändert. Obwohl der Oper aus musikalischer Sicht ein großer Erfolg beschieden war, wurde gleichzeitig die moralische, allzu freizügige und liberale Einstellung des Werks kritisiert. Verdi zeichnete mit der “traviata” (= die auf Abwege gekommene) eine hochempfindsame Hauptfigur, auf der sein ganzes Augenmerk liegt – gleich einer psychologischen Studie der menschlichen Natur mit all ihren Lastern, Nöten und Begierden, aber auch der Fähigkeit zum Verzicht um der Lieben willen. Von der ersten Note an deutet sich ein Seelendrama an, das statt wie üblich mit einer Ouvertüre im klassischen Stil mit einem intimen Vorspiel beginnt. Als autobiographisches Element fließt in die Thematik sicherlich mit ein, dass Verdis Lebensgefährtin Giuseppina Strepponi an einer schweren Krankheit litt und Verdi, der bereits früh seine erste Frau verloren hatte, auch um deren Leben fürchtete. Zudem war der Komponist aufgrund seines Verhältnisses mit der Strepponi übler Nachrede ausgesetzt, sodass er dieses Thema in der Figur des wohlanständig auftretenden Vaters Germont künstlerisch verarbeitete. Die Uraufführung 1853 im Teatro La Fenice geriet aufgrund mehrerer Faktoren zur Farce. Zum Einen sicherlich, da Verdi mit diesem Sujet der italienischen Gesellschaft einen ungewollten Spiegel vorhielt, zum Anderen wegen stimmlicher Defizite der Interpreten. Ein Jahr später allerdings, ebenfalls in Venedig und nur leicht modifiziert, begann der weltweite, ungebrochene Siegeszug der „La traviata“. Die tragische Liebesgeschichte um die Kurtisane Violetta ist bis heute die beliebteste Oper Verdis und zählt zu den meistgespielten Werken überhaupt.
La Traviata - G. Verdi, am 9.
Marco Armiliato - Franco Zeffirelli
Lilly Jorstad, Vittorio Grigolo, Igor Golovatenko
Arena
Reisepreis Vérone 5
 
Preis pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag pro Nacht
Due Torri *****
2 120 €
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Accademia ****
1 760 €
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Der Arrangementpreis pro Person beinhaltet
Privaten Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück.
Sehr gute Eintrittskarten.
Auslands-Krankenversicherung (nur für Personen mit Wohnsitz innerhalb Europas).
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