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Euridice opéra séjours culturels
New York 11
Arrangement von Mittwoch 28. Dezember 2022 bis Montag 2. Januar 2023, 4 Nächte  Silvester
Rigoletto - G. Verdi
Wie schon in seiner Luisa Miller ist Verdis titelgebende Figur Rigoletto kein Mann von Rang, sondern ein Vertreter des Volkes, in diesem Fall ein missgestalteter Hofnarr. Mit größter Sorgfalt widmete sich der Komponist der psychologischen Ausgestaltung seines Helden. Dies mag damit zusammen hängen, dass die venezianische Zensur die Oper anfangs wegen Majestätsbeleidigung verboten hatte und diese erst nach zahlreichen Änderungen auf die Bühne gebracht werden konnte. Da das Libretto mehrmals stark verändert und auch der szenische Aufbau ins Schwanken gebracht wurde, musste die Einheit des Stücks auf andere Weise gewahrt und wiederhergestellt werden. So verlegte Giuseppe Verdi (1813-1901) diese in den persönlichen, tragischen Konflikt des Rigoletto, der für die Handlung und den Zusammenhang der Figuren untereinander entscheidend ist. Dem Komponisten gelang es vortrefflich, Rezitative, Arien und Duette zu einer höheren musikalischen Einheit zusammen zu fassen und die alte Struktur der Nummernoper aufzulösen. Er selbst sah sein Werk sogar als revolutionär an. Nachdem die Musik von Zeitgenossen, vor allem von Anhängern Richard Wagners, als zu seicht und oberflächlich kritisiert worden war, konnte erst Igor Strawinsky dieses Urteil aufheben: Er äußerte sich lobend über den Einfallsreichtum der Oper. Heute gehört „Rigoletto“ zum Standardrepertoire jedes Opernhauses und die beliebten, äußerst anspruchsvoll zu singenden Arien “La donna è mobile” oder “Caro nome” werden auch in Liederabenden gerne isoliert dargeboten.
Rigoletto - G. Verdi, am 29.
Speranza Scappucci - Bartlett Sher
Lisette Oropesa
1983 in New Orleans geboren, zählt Lisette Oropesa zu den gefragtesten (Koloratur-)Sopranistinnen ihrer Generation. Mit ihrem umfangreichen Rollenrepertoire ist sie auf allen großen Bühnen der Welt zu Gast. Die Sopranistin mit kubanischen Wurzeln debütierte an der Metropolitan Opera New York und brillierte dort in den Rollen der Susanna (Le nozze di Figaro), Gilda (Rigoletto) und Nannetta (Falstaff). Nach zahlreichen Gastengagements in den Vereinigten Staaten erobert sie seither auch die europäischen Opernbühnen, vom Teatro Real in Madrid zur Bayerischen Staatsoper in München, von den Festspielbühnen der Arena di Verona bis ins finnische Savonlinna. Viel Beifall hat die Sopranistin auch für ihre brillante Belcanto-Rolle der Lucia in Donizettis Lucia di Lammermoor erhalten, mit der sie unter anderem ihr Hausdebut am Royal Opera House in London gab. Bei den International Opera Awards 2020 war Lisette Oropesa nominiert in der Kategorie Female Singer.
Lisette Oropesa, Aigul Akhmetshina, Luca Salsi, Stephen Costello, Andrea Mastroni
Metropolitan Opera
Die Zauberflöte - W. A. Mozart
W. A. Mozart (1756-1791) schuf mit diesem einzigartigen Bühnenwerk ein Stück Musikgeschichte, das seit seiner Uraufführung im September 1791 zu einer der weltweit beliebtesten und meist gespielten Opern avancierte. Als der Theater,- und Lebemann Emanuel Schickaneder im Jahr 1790 an den finanziell und psychisch angeschlagenen Komponisten herantrat und ihm ein märchenhaftes Libretto vorlegte, war Mozart sofort davon angetan und ergänzte das Stück um freimaurerische Ideale und Riten, die damals in Mode waren. Diese gaben der „Zauberflöte“ eine gänzlich andere Bedeutung und wandelten das Stück von einer bunten Zauberposse in einen fast testamentarisch anmutenden Appell an die Humanität – ganz im Stil des Zeitgeistes der Wiener Klassik. Musikalisch vereint diese Große deutsche Oper bzw. Singspiel unterschiedliche Stile wie die opera seria, die opera buffa und die tragédie lyrique. Mozarts Genius vereinte hier die französische Romanze, die italienische Arie und das deutsche Lied zu einem faszinierenden Kaleidoskop, das junge wie alte Zuhörer gleichermaßen begeistert. Beliebte Arien aus der „Zauberflöte“ wie „Der Vogelfänger bin ich ja, „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen”, oder „Dies Bildnis ist bezaubernd schön”, sind für jedermann leicht zugänglich. Goethe attestierte, dass allein diese Musik eine würdige Begleitung seines Faust abgegeben hätte.
Die Zauberflöte - W. A. Mozart, am 30., 11.00 Uhr
non communiqué
Sydney Mancasola, Aleksandra Olczyk, David Portillo, Soloman Howard, Joshua Hopkins
Metropolitan Opera
Fedora - U. Giordano, am 31., Neuproduktion
Marco Armiliato - David McVicar
Sonya Yoncheva
Seit über zehn Jahren ist Sonya Yoncheva auf den internationalen Opernbühnen zu Hause. 1981 in Bulgarien geboren, studierte die Sopranistin Gesang und Klavier zunächst in ihrer Heimatstadt Plowdiw, bevor sie zum Masterstudium an das Konservatorium in Genf wechselte. 2010 gewann Yoncheva den „Operalia“-Wettbewerb, weitere Auszeichnungen wie der ECHO Klassik in der Kategorie Newcomer of the Year (2015) sowie den Leserpreis der „The International Opera Awards“ (2019), folgten. Ihre Engagements führten die Sopranistin an alle renommierten Häuser unserer Zeit: die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House in London, das Teatro alla Scala in Mailand, die Bayerische Staatsoper in München, die Berliner und Wiener Staatsoper sowie die Opéra de Paris, um nur einige zu nennen. Ihr facettenreiches Repertoire umspannt dabei Werke aus nahezu allen Epochen – das verlangt der Stimme viel Flexibilität ab, doch gerade das ist das Hauptgeheimnis der Sängerin, wie sie im Interview mit der Zeitschrift Oper!  verriet. Unter anderem brillierte die Sopranistin in den Titelpartien in „Tosca“, „Alcina“, „L`incoronazione di Poppea“, sowie als Mimi („La bohème“), Marguerite („Faust“) oder der Violetta („La traviata“). Neben ihrer Bühnentätigkeit veröffentlichte Sonya Yoncheva exklusiv bei Sony Classical drei erfolgreiche Soloalben: „Paris, mon amour“ (2015), „Händel“ (2017) sowie „The Verdi Album“ (2018).
Sonya Yoncheva, Rosa Feola,
Piotr Beczala
Der 1966 im polnischen Czechowice-Dziedzice geborene Tenor Piotr Beczała begeistert mit seiner eleganten, dabei kraftvollen Stimmführung auf Opern- wie Konzertbühnen weltweit. Seine Engagements haben den Opernsänger an alle großen Häuser geführt, darunter Berlin, München, Mailand, New York, Salzburg, Wien und Zürich. Im Sommer 2018 gab Beczała nach nur wenigen Wochen Proben sein gefeiertes Debut auf dem Grünen Hügel der Bayreuther Festspiele, als er dort kurzfristig für Roberto Alagna die Partie des Lohengrin übernahm. Zu Beczałas umfangreichen Repertoire gehören weiterhin unter anderem die Titelpartien der Opern Werther, Roméo et Juliette, Faust und Les Contes d’Hoffmanns sowie die Rollen des Il Duca di Mantova (Rigoletto), Rodolfo (La bohème), Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor), Lenski (Eugen Onegin), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni) und des Alfredo (La traviata). Beczała gehört zu den führenden Tenören unserer Zeit und tritt dabei an der Seite renommierter Spitzenorchester, Dirigenten und namhafter Bühnenpartner auf, darunter Placido Domingo, Sir Elliott Gardiner, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Christian Thielemann, Diana Damrau sowie Anna Netrebko.
Piotr Beczala, Artur Rucinski
Metropolitan Opera
Reisepreis New York 11
 
Preis pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag pro Nacht
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Der Arrangementpreis pro Person beinhaltet
Privaten Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück.
Sehr gute Eintrittskarten.
Auslands-Krankenversicherung (nur für Personen mit Wohnsitz innerhalb Europas).
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Wir können Ihnen außerdem Mietwagen oder Eintrittskarten für Museen und Ausstellungen sowie eine breite Auswahl an Veranstaltungen anbieten. Gerne organisieren wir Ihnen auch eine private Stadtbesichtigung.

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5 rue du 4 septembre
13100 Aix-en-Provence
France

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