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Reiseziele

Euridice Opéra bietet Ihnen schlüsselfertige Musikreisen der Spitzenklasse zu den berühmtesten Opernbühnen und den renommiertesten Festivals.

Mehr als 50 Reiseziele erwarten Sie, darunter Wien, Mailand, Berlin, Bayreuth, Venedig, Salzburg, Verona, Aix-en-Provence, Dresden, Neapel, München, Zürich, Bergamo, Prag, Paris, Rom, London, Pesaro, Hamburg, Leipzig…

Fehlt Ihnen ein Ort? Kontaktieren Sie uns, damit wir für Sie eine maßgeschneiderte Musikreise zu dem von Ihnen gewünschtem Reiseziel organisieren können.
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Baden_Baden

Baden-Baden

Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Schwarzwaldes gilt Baden-Baden seit jeher als Inbegriff eleganter Badekultur und gehobener Lebensart. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Kurstadt zu einem Treffpunkt der europäischen Gesellschaft: Eine kosmopolitische Elite kam hierher, um die heilenden Thermalquellen zu genießen, das Casino zu besuchen und sich bei Bällen sowie Konzerten mit berühmten Künstlern wie Franz Liszt, Niccolò Paganini, Charles Gounod, Jacques Offenbach, Johannes Brahms oder Clara Schumann zu vergnügen.

Das 1998 eröffnete Festspielhaus Baden-Baden führt dieses bedeutende musikalische Erbe bis heute fort. Dank seiner außergewöhnlichen Akustik zählt es inzwischen zu den wichtigsten Treffpunkten für Musikliebhaber in Europa.

Im Herbst und Winter 2026 wird unter anderem eine neue halbszenische Aufführung von Die Zauberflöte präsentiert, inszeniert und dirigiert von Iván Fischer gemeinsam mit dem Budapest Festival Orchestra – einer der großen musikalischen Höhepunkte des Dezembers. Die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko widmen sich großen sinfonischen Programmen mit Werken von Richard Strauss und Johannes Brahms, gemeinsam mit dem Pianisten Víkingur Ólafsson.

Zur Adventszeit wird das Winterfestspiele zudem ein besonders stimmungsvolles Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in festlicher Atmosphäre präsentieren.

Die Ausgabe 2027 des Osterfestspiele Baden-Baden steht ganz im Zeichen der Werke von Ludwig van Beethoven. Höhepunkt wird eine neue Inszenierung von Fidelio unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz anlässlich des 200. Todestages des Komponisten sein. Das Royal Concertgebouw Orchestra sowie renommierte Solisten wie Chen Reiss, Alice Sara Ott, Lucas Jussen, Arthur Jussen und Renaud Capuçon werden zum Glanz dieses bedeutenden Musikfestivals beitragen.
Bayreuth

Bayreuth

Bayreuther Festspiele
Wenn eine Viertelstunde vor Beginn die so genannten Pausenmusiker zum ersten Mal auf den Balkon des Festspielhauses treten und eine eigens komponierte Fanfare intonieren, dann wissen Sie: Vorhang auf für die Bayreuther Festspiele und ihre einzigartige Atmosphäre!
Zwischen 1872 und 1875 entstand Richard Wagners Festspielhaus auf dem Grünen Hügel, das jedes Jahr nur vom 25. Juli bis 28. August bespielt wird und als Bauwerk auf die wenigsten Besucher spektakulär wirkt. In voller Absicht, denn nach antikem Vorbild eines Amphitheaters wünschte sich Richard Wagner Zweckmäßigkeit statt Prunk. So steigen die Sitzreihen gleichmäßig an und ermöglichen – neben der herausragenden Akustik durch die Holzbauweise des Zuschauerraums und den bis zu 12 Meter tiefen Orchestergraben - auch ideale Sicht von fast allen Plätzen.

Bayreuth Baroque
Tauchen Sie ein in den höfischen Zauber des Barock! In künstlerisch schwierigsten Zeiten gegründet, hat sich das Bayreuth Baroque Festival mittlerweile einen beachtenswerten Namen geschaffen und gibt im September bereits seine sechste Ausgabe. Auch 2025 wird mit „Pompeo Magno“ eine unbekannte Oper von Francesco Cavalli neu inszeniert – mit einem packenden Sujet rund um Liebe, Eifersucht, Begierde und Verrat.
 
Im prachtvollen, aufwändig restaurierten Markgräflichen Opernhaus erleben Sie Musikgeschichte des 18. Jhdts. hautnah. Das 1748 eröffnete und 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene Theater Wilhelmines von Bayreuth wird durch das Festival förmlich aus seinem musealen Schlaf erweckt und macht seine Epoche musikalisch und sinnlich wieder erlebbar.
Genießen Sie die großen Barockstimmen unserer Zeit: die wunderbare Julia Lezhneva, den Countertenor und Künstlerischen Leiter Max Emanuel Cencic, Franco Facioli und viele mehr.
Berlin

Berlin

Berlin, eine kosmopolitische Hauptstadt, ist ein einzigartiges Reiseziel – geprägt von ihrer Geschichte, ihrer dynamischen Kulturszene und ihrer lebendigen Atmosphäre. Geprägt von Vielfalt spiegelt sich die Stadt in ihrem reichen musikalischen Erbe wider, insbesondere in der Philharmonie, der Deutschen Oper, dem Konzerthaus, der Pierre Boulez Saal sowie der prachtvollen Staatsoper Unter den Linden.

Die deutsche Hauptstadt bietet zudem zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das Brandenburger Tor als Symbol des wiedervereinigten Deutschlands, den Reichstag, die Museumsinsel über der Spree, den futuristischen Potsdamer Platz und das Schloss Charlottenburg.

Zahlreiche weitere Highlights machen Berlin zu einem einzigartigen Ort der Entdeckungen. Gerne organisieren wir für Sie auch eine Führung mit einem französischsprachigen Guide, um Ihren Aufenthalt zu bereichern.

Die Saison 2026–2027 der Staatsoper Unter den Linden verspricht zahlreiche Neuproduktionen, darunter La Vestale von G. Spontini mit Sonya Yoncheva sowie La Calisto von F. Cavalli mit Vera-Lotte Boecker. In der zweiten Saisonhälfte stehen außerdem Manon Lescaut von G. Puccini mit abwechselnd Asmik Grigorian und Anna Pirozzi, Königskinder von E. Humperdinck mit dem Duo Diana Damrau und Christian Gerhaher sowie La Forza del destino von G. Verdi mit der großartigen Lise Davidsen auf dem Programm.

An der Deutschen Oper erwartet das Publikum ein breites Repertoire klassischer Werke sowie eine Neuproduktion von Wagners Der fliegende Holländer in der Inszenierung von Milo Rau. In der zweiten Saisonhälfte wird zudem die Neuproduktion von W. A. Mozarts Così fan tutte durch das flämische Kollektiv FC Bergman mit Spannung erwartet, ebenso wie das selten aufgeführte War Requiem von B. Britten.
Hambourg

Hamburg

Die „Perle des Nordens“, wie sie liebevoll genannt wird, ist seit jeher weltoffen, eigen, stolz und bewahrt immer die Contenance. Eine typische Hafenstadt eben, kaufmännisch hanseatisch und sogar bei Regenwetter sympathisch. Denn aus den Elementen Wind und Wasser ist die Freie und Hansestadt Hamburg gemacht. Wichtiger als die Hanse war den Bürgern wohl immer schon die Freiheit und so ist sie bis heute ein Stadtstaat geblieben.
Hamburgs hohe Lebensqualität spiegelt sich überall und auch die Kultur und Musik gehört erfreulicherweise zum Alltag: Sei es durch das „Wahrzeichen“ Elbphilharmonie, sei es durch die altehrwürdige, wunderschöne Laeiszhalle oder durch die Hamburgische Staatsoper, die seit ihrer Gründung 1678 fest im deutschen Musiktheaterleben verankert ist und seit vielen Jahren als Ballettmekka gilt.
Die Mischung aus frischer Brise, herrlichen Sonnentagen und diesem ganz besonderen Flair zieht einfach magisch an. Seeluft schnuppern, die Ozeanriesen im Hafen bestaunen und sich auch abends noch mit einem „Moin“ grüßen.

Die Spielzeit 2026–2027 der Staatsoper Hamburg beginnt mit fünf neuen Produktionen: „Macbeth“ mit dem Duo Nino Machaidze und Simon Keenlyside, „Petruschka“ und „L’Enfant et les sortilèges“, „Dornröschen“ von E. Humperdinck, „Wilhelm Tell“ mit Lisette Oropesa und Jacques Imbrailo sowie „Eugen Onegin“.
Die Elbphilharmonie feiert ihrerseits im Januar 2027 ihr zehnjähriges Jubiläum und versammelt für diese neue Spielzeit einige der größten Künstler der internationalen Szene, darunter Joyce DiDonato, Diana Damrau, Augustin Hadelich, Seong-Jin Cho, Evgeny Kissin und Sir András Schiff.
Londres

London

London, eine Kulturmetropole par excellence, vereint außergewöhnliche Museen und Ausstellungen. Zeitgenössische Kunstgalerien wie die Tate Modern ergänzen traditionsreiche Institutionen wie die National Gallery oder das British Museum. Auch Musikliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das Royal Ballet and Opera allein ist bereits eine Reise wert. Dieses bedeutende Opernhaus verbindet auf eindrucksvolle Weise Tradition und Moderne – ein Zusammenspiel, das sich perfekt in seiner viktorianischen Fassade und den modernen Innenräumen widerspiegelt.

Das Royal Opera House präsentiert in der Saison 2026–2027 ein Programm, das bedeutende Neuproduktionen mit eindrucksvollen Wiederaufnahmen vereint.

Zu den Höhepunkten der ersten Saisonhälfte zählen der Abschluss von Barrie Koskys Ring-Zyklus mit Götterdämmerung, eine neue Inszenierung von Parsifal unter der Regie von Evgeny Titov sowie eine von Netia Jones neu interpretierte Così fan tutte.

Das Linbury Theatre widmet sich der zeitgenössischen Kreation mit Good Sometimes Queen und präsentiert erstmals Les Boréades. Die Exzellenz des Royal Ballet mit Produktionen von Der Nussknacker und Manon sowie renommierte Konzerte im Barbican Centre prägen ebenfalls die Saison.

Die zweite Hälfte der Saison bietet die seltene Gelegenheit, Il trittico vollständig unter der Leitung von Speranza Scappucci zu erleben. Ebenfalls auf dem Programm steht eine konzertante Aufführung von Herzog Blaubarts Burg mit Elīna Garanča und Christian Van Horn, kombiniert mit Le Sacre du printemps. Nach ihrem Erfolg bei den Salzburger Osterfestspiele kehrt La Gioconda in der Inszenierung von Oliver Mears mit Anna Netrebko und Stefan Pop zurück. Schließlich präsentiert Barrie Kosky eine neue Inszenierung von Hercules unter der musikalischen Leitung von Laurence Cummings.
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Lüttich

Lüttich, auch als „feurige Stadt“ bezeichnet, gilt aufgrund ihrer außergewöhnlichen kulturellen Vielfalt als wichtigste touristische Destination der Wallonie.

Das historische Zentrum ist reich an bedeutenden Sehenswürdigkeiten: das Grand Curtius Museum mit seinen Innenhöfen, die St.-Bartholomäus-Kirche, die Straße Hors-Château mit ihrem denkmalgeschützten Erbe und ihren versteckten Gassen, die Montagne de Bueren, der Marktplatz mit dem Perron, das Rathaus sowie der Fürstbischöfliche Palast. Im ehemaligen Île-Viertel lädt das Carré mit seinen Fußgängerzonen und Boutiquen zu einem entspannten Spaziergang in lebhafter Atmosphäre ein, bevor man die Kathedrale Saint-Paul mit ihrem prachtvollen gotischen Kreuzgang erreicht.

Am 4. November 1820 wurde das Theater von Lüttich von König Wilhelm I. der Niederlande eingeweiht, nachdem es durch eine öffentliche Subskription finanziert worden war. Seither hat es sich einen festen Ruf erarbeitet und zählt heute zu den bedeutenden Akteuren der internationalen Kulturszene.

Die Spielzeit 2026–2027 trägt den Titel „Macht, Begehren“ und widmet sich zwei untrennbaren Kräften, die sowohl die Operngeschichte als auch menschliche Leidenschaften durchziehen. Von der politischen Macht in Macbeth, mit der Eröffnung der Saison in einer Inszenierung von Stefano Poda, bis zur eisigen Herrschaft von Turandot, die die Saison mit einem neuen Schluss unter der Verantwortung von Jean-Romain Vesperini beschließen wird.

Wir laden Sie ein, Ihren Aufenthalt in der Wallonie mit einem Konzert des renommierten Royal Philharmonic Orchestra of Liège unter der Leitung seines Musikdirektors Lionel Bringuier zu bereichern.
Lucerne

Luzern

Luzerns Liebenswürdigkeit besteht aus einem Mix aus Luxus und Nostalgie, aus den umliegenden Berggipfeln und aus der Schweizer Gastlichkeit, die in Luzern noch gelebt wird. Die malerisch am Vierwaldstättersee gelegene Stadt begrüßt zum Sommerfestival wie immer großartige Solisten, die besten Spitzenorchester und namhaftesten Dirigenten, die sich Abend für Abend quasi „den Taktstock in die Hand geben“.
Heimat und architektonisches Herzstück für den Klangzauber bildet das von Jean Nouvel erbaute KKL, dessen moderner Musiksaal mit seiner hervorragenden Akustik im so genannten „Schuhschachtelformat“ und 1900 Plätzen zu den besten Konzertsälen der Welt zählt – purer Hörgenuss ist garantiert!

Sobald das Sommerfestival alljährlich seinen Vorhang schließt, kehrt etwas Ruhe ein in Luzern – jedoch keine Stille. Neben Konzerten im modernen „Schuhschachtel“-Saal des KKL, Heimat des Luzerner Sinfonieorchesters und gerühmt seiner Akustik, zeigt das Luzerner Theater seit über 180 Jahren Oper, Tanz und Theater im intimen Rahmen: denn nicht einmal 500 Sitzplätze umfasst der Zuschauerraum.  „Peter Grimes“ und „Die Zauberflöte“ feiern in dem klassizistischen Theaterbau unter Operndirektorin Ursula Benzing bis Jahresende noch Premiere; im neuen Jahr folgen neben einer Adaption von Bizets feuriger Carmen die wunderbaren Belcanto-Klänge des Liebestranks.
Erleben Sie den besonderen Reiz des malerischen Luzerns gerade auch im Winter, wenn die (festlich) beleuchtete Altstadt, mit etwas Glück unter einer weißen Winterhaube, zum Flanieren einlädt.

Macerata & Pesaro

Macerata, eine elegante und charmante Kleinstadt in den Marken liegt 30 km südlich von Ancona. Wahrzeichen der Stadt ist das Sferisterio, das neoklassizistische Freilufttheater, das seit 1967 jeden Sommer während des Macerata Festivals zu neuem Leben erwacht und Opernliebhaber aus aller Welt anzieht. Ursprünglich wurde das Theater 1821 für das “Pallone col bracciale” (ein Ballspiel mit Wurzeln aus dem 16. Jhdt.) und für die damals beliebten Stierkämpfe erbaut. 100 Jahre später erklang in der beeindruckenden Arena 1921 erstmals eine spektakuläre Aufführung der „Aida“. Eine exzellente Akustik und ein unvergleichliches Ambiente machen Macerata zu einem sommerlichen Festspielort, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Alljährlich im August ehrt die italienische Stadt an der Adriaküste ihren bekanntesten Sohn, Gioachino Rossini. Der 1792 in Pesaro geborene Opernkomponist schrieb selbst über sich: „La mia musica fa fuore" – er sollte Recht behalten, denn seine Musik ist bis heute packend, spannend, unterhaltend und voller Tempo. Unter Beweis gestellt wird seine Aussage seit nunmehr mehr als 30 Jahren während des Rossini Opera Festivals, das sich stets als große Talentschmiede des Belcanto-Nachwuchses präsentiert und sich neben der Aufführung der berühmten Werke auch der Wiederentdeckung der unbekannteren Kompositionen Rossinis verschrieben hat. Als Hauptspielstätten fungieren das kleine wunderschöne, 1637 errichtete und bis dato mehrfach umgebaute Teatro Rossini, sowie die seit 2006 bespielte Adriatic Arena etwas außerhalb des Stadtkerns. Fundierte Interpretationen auf hohem künstlerischen Niveau und eine im Rossinifach prädestinierte Sängerriege garantieren einmal mehr ein musikalisches Feuerwerk erster Güte. Die Marken, zu unrecht oft ein wenig in der italienischen Reiselandschaft vergessen, beheimaten mit dem nahe gelegenen Urbino und seiner wunderbaren Architektur und Geschichte ein Weltkulturerbe der UNESCO. Genießen Sie nicht nur die Musik, sondern lassen Sie sich auch durch dieses ursprüngliche Hinterland treiben und entdecken Sie wie schon Rossini einst die lukullischen Genüsse dieser Region, die sich der Komponist aus seiner Heimat bis nach Paris schicken ließ.

Madrid

Madrid

Madrid, eine kosmopolitische und kulturell lebendige Hauptstadt, besitzt eines der bemerkenswertesten historischen Zentren Europas, in dem prachtvolle Monumente, alte Viertel, charmante Gassen und farbenfrohe Atmosphären miteinander verschmelzen. Nehmen Sie sich Zeit, die vielen Facetten dieser Stadt mit ihrer starken kulturellen Identität zu entdecken – von den herausragenden Sammlungen ihrer renommierten Museen wie dem Museo Thyssen-Bornemisza, dem Museo del Prado und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía bis hin zu ihrer unverwechselbar lebendigen und festlichen Atmosphäre.

Ein Abend im Teatro Real wird Ihren Aufenthalt mit unvergesslichen musikalischen Momenten krönen. Gegenüber dem imposanten Königspalast von Madrid gelegen, wurde das Opernhaus von Königin Isabella II in Auftrag gegeben, woraus sich auch der Name „Real“ ableitet. Elegant in seiner Schlichtheit wurde dieses intime Theater 1850 eröffnet. Seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 1997 nach einer schwierigen Phase hat es seinen früheren Glanz und seinen Ruf für Exzellenz zurückgewonnen.

Die Saison 2026–2027 verspricht besonders herausragend zu werden und vereint bedeutende Werke des Repertoires mit renommierten Künstlern. Eröffnet wird sie mit Manon Lescaut, das erstmals seit mehr als einem Jahrhundert wieder in Madrid zu sehen sein wird, mit Sondra Radvanovsky und Saioa Hernandez. Zu den Höhepunkten zählen zudem eine neue Inszenierung von Káťa Kabanová unter der Regie von Christof Loy sowie die Uraufführung von Bodas de sangre als Hommage an Federico García Lorca.

Auch das italienische Repertoire steht im Mittelpunkt der Saison, mit Il barbiere di Siviglia, Le nozze di Figaro und Simon Boccanegra mit Ludovic Tézier und Daniel Luis de Vicente. Der Belcanto wird mit Norma und den Sopranistinnen Lisette Oropesa sowie Jessica Pratt glänzen, während Sonya Yoncheva und Anna Netrebko das Verismo-Repertoire in Konzerten vertreten werden; letztere wird zudem als Judith in Herzog Blaubarts Burg zu erleben sein.

Ein umfangreiches Konzertprogramm mit Künstlern wie Xabier Anduaga und Benjamin Bernheim rundet diese außergewöhnliche Saison ab – als Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung des Teatro Real im Jahr 2027.
Milan

Mailand

Weltweit bekannt als Hauptstadt der Mode und der Musik zählt Mailand zu unseren wichtigsten Destinationen. Der Reichtum ihres kulturellen Erbes ist ein wesentlicher Bestandteil dieser wunderschönen italienischen Stadt – vom ikonischen Dom über das Castello Sforzesco bis hin zur Kirche Santa Maria delle Grazie (die das prachtvolle Abendmahl von Leonardo da Vinci beherbergt), nicht zu vergessen das legendäre Teatro alla Scala.

Der Herbst rückt die Neuproduktionen in den Mittelpunkt, darunter La Traviata und Faust, in denen Nadine Sierra und Marina Rebeka die beiden weiblichen Hauptrollen verkörpern.

Die Ernennung von Myung-Whun Chung zum Musikdirektor wird mit der Eröffnung der Saison 2026–2027 gefeiert, die mit Verdis Otello in der Inszenierung von Damiano Michieletto beginnt. Zu den Höhepunkten dieser ersten Saisonhälfte zählen zudem eine Neuproduktion von Bizets Les Pêcheurs de perles, seit 1948 nicht mehr an der Scala zu sehen, sowie das traditionelle Der Nussknacker von Rudolf Nurejew, das während der Festtage aufgeführt wird.

Die zweite Saisonhälfte steht insbesondere im Zeichen des 200. Todestages von L. van Beethoven, mit der Aufführung von Paërs Leonora, jenem Werk, das Beethoven zu seinem Fidelio inspirierte. Darüber hinaus bietet die Saison mehrere Neuproduktionen, darunter Donizettis Anna Bolena und Bellinis I Puritani. Das Ballettprogramm verbindet große Klassiker mit zeitgenössischen Kreationen, darunter Akram Khans Giselle sowie eine Hommage an Maurice Béjart. Auch die Konzert- und Rezitalprogramme vereinen bedeutende Künstler wie Klaus Mäkelä, Kirill Petrenko, Yuja Wang und Daniil Trifonov.

Wenn Sie mehr über die Geschichte und die Schätze Mailands erfahren möchten, organisieren wir gerne eine private Stadtführung mit einem französischsprachigen Guide.

Sie können Ihren Aufenthalt zudem mit anderen nahegelegenen Kunststädten wie Venedig und Florenz kombinieren.
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Mailand & Bergamo

Mailand ist „in“. Das zeigen nicht nur die stetig wachsenden Besucherzahlen, sondern auch die steigende Anzahl der „Wiederholer“. Unübersehbar ist der Bezug zu Lifestyle und Mode, und natürlich auch zur italienischen Oper. Der riesige und weitläufig angelegten Domplatz, der prächtige Dom selbst sowie die berühmte Galleria Vittorio Emmanuele II sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben sollte. Giuseppe Verdi und sein grandioses Erbe sind mit der Stadt eng verbunden, seinen Spuren werden Sie auf schönen Spaziergängen immer wieder begegnen.
Doch was wäre Mailand ohne das legendäre Teatro alla Scala? Das einzigartige Opernhaus war und ist seit jeher ein Anziehungspunkt für große Stimmen und große Oper. Hier kann man Abend für Abend Stars aus aller Welt hautnah erleben – bis in die Nebenrollen perfekt besetzt.

Bergamo, die pittoreske lombardische Stadt am Fuße der Alpen, heißt seine Besucher mit seiner wunderschönen, auf einer Anhöhe thronenden Altstadt willkommen und lässt Sie sofort in vergangene Zeiten eintauchen. Zu Ehren des 1797 geborenen Gaetano Donizetti, berühmtester Sohn der Stadt, feiert Bergamo alljährlich „ihren“ Belcanto-Komponisten. Die wunderbaren Aufführungen im Teatro Donizetti, darunter viele musikalische Raritäten, sind seit jeher bekannt für hohe musikalische Qualität und versprechen eine ganz besondere Atmosphäre. In diesem Jahr steht neben den unbekannteren und vielleicht umso spannenderen Werken „Belisaro“, „Marino Faliero“ und „Le nozze in villa“ auch eine seiner beliebtesten Opern auf dem Programm: „La fille du régiment“.
Munich

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler, darunter die Glyptothek, das Brandhorst Museum, das Deutsche Museum, die Frauenkirche, den Karlsplatz, Schloss Nymphenburg und natürlich das Nationaltheater, ein Höhepunkt der Opernkunst.

Die Spielzeit 2026/27 der Bayerischen Staatsoper verspricht besonders reizvoll zu werden und präsentiert ein Repertoire mit großen Werken, raffiniertem Belcanto, Neuinszenierungen und Wagner-Klassikern. Zu den mit Spannung erwarteten Neuinszenierungen der ersten Spielzeithälfte zählen Wagners Siegfried, Donizettis Maria Stuarda und Adams’ Doctor Atomic, das hier seine Premiere feiert. Die Neuinszenierungen der zweiten Spielzeit umfassen Tschaikowskys Mazeppa, C. W. Glücks Orfeo ed Euridice, Massenets Werther und Brittens Tod in Venedig, der im Prinzregententheater aufgeführt wird. Die Saison endet mit dem letzten Teil des Ring-Zyklus, der Götterdämmerung, in der Regie von Tobias Kratzer – einem Höhepunkt der Sommerfestspiele.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für den Ring-Zyklus bei den Sommerfestspielen, die vom 17. bis 24. Juli und vom 26. bis 31. Juli 2027 stattfinden.

Um Ihr bayerisches Musikerlebnis abzurunden, laden wir Sie herzlich zu einem Konzert der Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie ein.

Um Ihre musikalischen Abende noch etwas zu verlängern, bieten wir Ihnen auf Anfrage im Anschluss an Ihre Vorstellungen eine Backstage-Führung an. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Salzbourg

Salzburg

Die von der Salzach durchflossene Stadt, deren Name auf ihre Bedeutung als „Fluss der Salzstraße“ zurückgeht, war dazu bestimmt, das „Rom des Nordens“ zu werden. Berühmt für ihre Musik, ihre charmante Altstadt und die beeindruckenden Seenlandschaften zieht Salzburg jedes Jahr zahlreiche Musikliebhaber an. Die Festung Hohensalzburg bietet einen herrlichen Panoramablick über die Stadt und ihre Umgebung.

Als Geburtsstadt von Wolfgang Amadeus Mozart ist Salzburg bis heute vom Geist des österreichischen Genies geprägt und erfüllt.

Pfingstfestspiele
Unter der künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli laden die Pfingstfestspiele 2026 zu einer Opernfeier im Zeichen der musikalischen Reise ein. Die Neuinszenierung von Il Viaggio a Reims von Gioachino Rossini in der Regie von Barrie Kosky vereint eine herausragende Besetzung mit Cecilia Bartoli, Marina Viotti, Edgardo Rocha und Ildebrando D’Arcangelo und beleuchtet den kosmopolitischen Geist Europas. Ergänzt wird dieses Meisterwerk des Belcanto durch Tanzaufführungen, Konzerte und Galaveranstaltungen, die ein stilvolles Programm abrunden und diese Ausgabe zu einem außergewöhnlichen vokalen und szenischen Erlebnis machen.

Salzburger Festspiele
Die Salzburger Festspiele präsentieren drei Neuproduktionen, die zu den Höhepunkten der Saison zählen. Carmen von Georges Bizet unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis mit Asmik Grigorian und Jonathan Tetelman in den Hauptrollen zeichnet die legendäre Heldin neu. Ariadne auf Naxos von Richard Strauss zeigt Elīna Garanča in der Titelpartie einer mutigen Neuinszenierung, während das monumentale Saint François d’Assise von Olivier Messiaen unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal und in der Regie von Romeo Castellucci zu erleben ist. Darüber hinaus kehren Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart in der Inszenierung von Christoph Loy sowie Il Viaggio a Reims, die Neuproduktion der Pfingstfestspiele, zurück und ergänzen dieses unverzichtbare Opernereignis auf elegante Weise.

Mozartwoche
Höhepunkt der Mozartwoche 2027 ist eine neue szenische Produktion von Così fan tutte unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton mit der Camerata Salzburg. Mit dieser Produktion vollendet Rolando Villazón seinen Da-Ponte-Zyklus nach Le Nozze di Figaro und Don Giovanni.

Osterfestspiele
Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums feiern die Salzburger Osterfestspiele ihre Tradition der Exzellenz mit der Rückkehr der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko. Im Mittelpunkt steht eine bedeutende Neuproduktion von Die Walküre in der Regie von Kirill Serebrennikov.

Bereichert wird das Programm zudem durch die Mitwirkung von Martha Argerich unter der Leitung von Lahav Shani sowie durch zwei Meisterwerke der geistlichen Musik: Messiah von Georg Friedrich Händel und die Missa solemnis von Ludwig van Beethoven, aufgeführt unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm und Kirill Petrenko.
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Verona

Mit seinen vielen historischen Bauwerken, von denen einige zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, seiner bezaubernden Lage und der wunderbar erhaltenen Altstadt zählt Verona unbestritten zu den schönsten Städten Oberitaliens. Als freie römische Stadt erlangte Verona im 1. Jhdt. v. Chr. schnell große Bedeutung und stieg zeitweilig zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches auf. Im späten Mittelalter und nach der Eroberung durch die Venezianer im 15. Jhdt. war Verona als Festungsstadt ein Vorbild für ganz Europa, heute steht sie für 2000 Jahre reichhaltige Geschichte. Kunst und Kultur stehen seit jeher in enger Verbindung mit Verona. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt an der Etsch im 14. Jhdt., als dort viele Künstler, Dichter und Literaten eine neue Heimat fanden, unter ihnen Dante Alighieri.
Das heutige Bild der angeblichen Heimat von Romeo und Julia ist nicht nur durch seine Römer- und Renaissancebauten geprägt, sondern auch durch zahlreiche exklusive Modegeschäfte, exquisite Restaurants und selbstverständlich nicht zuletzt durch das berühmte Amphitheater. In römischer Zeit fasste die Arena über 30.000 Zuschauer und wurde für Gladiatorenkämpfe und Wettkämpfe genutzt. Seit 1913 – anlässlich des 100. Geburtstages von Giuseppe Verdi – kommen in dieser ganz besonderen Atmosphäre bekannte Opernklassiker zur Aufführung. Lassen Sie sich dieses einzigartige musikalische Erlebnis unter einem nächtlichen Sternenhimmel nicht entgehen.

In den Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonaten finden Opern- und Konzertaufführungen im zwischen 1716 und 1732 erbauten Teatro Filarmonico statt. Vielfach zerstört und wiederaufgebaut erlebte es zahlreiche Uraufführungen von Vivaldi-Opern und weiteren italienischen Musikwerken. Neben der Musik sollten Sie ab dem Herbst unbedingt ein Stück pandoro kosten. Der Veroner Zuckerbäcker Melegatti kreierte dieses sternförmige Weihnachtsgebäck, welches sich auch hervorragend als süßes Mitbringsel eignet, im Jahr 1894 - seither gibt es kein italienisches Weihnachten ohne pandoro.
Vienne

Wien

Wien fasziniert durch die harmonische Verbindung zwischen seinem reichen kulturellen Erbe und seiner lebendigen Gegenwart, aber auch durch seine außergewöhnliche Lebensqualität, die man unter anderem bei einer köstlichen Tasse Kaffee und einem Apfelstrudel – einer der vielen Spezialitäten des Landes – genießen kann. Im Herzen der ehemaligen Kaiserstadt befinden sich zahlreiche bedeutende Sehenswürdigkeiten und Monumente, darunter der Stephansdom, die Hofburg, die Albertina, das Schloss Belvedere sowie das Schloss Schönbrunn.

Was Wien jedoch vor allem weltberühmt macht, ist die Musik. Von der Wiener Staatsoper über das Theater an der Wien bis hin zum Wiener Konzerthaus und dem renommierten Musikverein geben sich international gefeierte Künstler die Ehre und machen Wien zu einem unverzichtbaren Ziel für Musikliebhaber.

Die Saison 2026–2027 der Wiener Staatsoper wird insbesondere durch zahlreiche Neuproduktionen geprägt sein. Zu den am meisten erwarteten Produktionen zählen der Doppelabend mit Eine florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg mit Asmik Grigorian in den Hauptrollen, eine neue Inszenierung von Ariadne auf Naxos mit Kate Lindsey sowie I Capuleti e i Montecchi mit Lisette Oropesa und Emily D’Angelo.

Auch das Theater an der Wien präsentiert im Laufe des Jahres selten gespielte Neuproduktionen wie La Calisto, Der goldene Hahn oder Leonore.

Gerne beraten wir Sie auch zu Vorstellungen der Spanische Hofreitschule oder zur Messe der Wiener Sängerknaben.
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Von allen Künsten ist die Musik die schönste, denn keine andere bereitet in so kurzer Zeit so viel Freude.
Jean de Murs
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